Biografie | Biography

 

1948
Geboren am 6. November in Planegg bei München. Schulzeit in Planegg, Lochham, Starnberg.

1968-70
Deutscher Meister im Segeln. Lehre als Verlagsbuchhändler beim Carl Hanser Verlag, München.

1969
Sechswöchige Reise nach Marokko und Spanien.

1970-72
Herstellungsassistent für grafische Gestaltung im Carl Hanser Verlag, München.

1972
Sechsmonatige Reise durch Malaysia, Thailand, Laos, Burma und Hong Kong. Umzug nach Bremen, Tätigkeit in der Buchhandlung Bettina Wassmann.

1973/74
Übersiedlung nach Berlin, Buchgestalter im Verlag Klaus Wagenbach. Aufnahme des Studiums der Philosophie (Ästhetik) und Religionswissenschaften bei Klaus Heinrich an der Freien Universität. Bezieht Räume in einem Fabrikgebäude in Kreuzberg, wo auch Bernd Koberling eine Werkstatt unterhält. Kontakt zu Karl Horst Hödicke.

1975/76
Viermonatiger Aufenthalt in Mexiko und im Süden der USA. Zimmer ist fasziniert von der mexikanischen Landschaft und den monumentalen Bildern der Muralisten Diego Rivera, José Clemente Orozco und David Alforo Siqueiros. Weiterführung des Studiums in Berlin. Beginn der Malerei als Autodidakt. Bekanntschaft mit den Hödicke-Schülern Salomé und Helmut Middendorf.

1976-79
Nächtliche Arbeit als Koch in dem von Oswald Wiener gegründeten Restaurant Exil.

1977
Im Mai Mitbegründer der Galerie am Moritzplatz, Berlin (zusammen mit Salomé, Helmut Middendorf, Rainer Fetting u.a.), die als Künstlerselbsthilfegalerie bis 1981 existiert. Zimmer malt Stillleben, Interieurs, Bilder mit Totenschädeln und Figuren sowie Berliner Stadtlandschaften. Im September Reise an die baskisch-galizische Atlantikküste. Nach seiner Rückkehr entsteht das Monumentalbild »FLUT« für Zimmers erste Einzelausstellung in der Galerie am Moritzplatz.

1978
In der gerade eröffneten Musikhalle SO 36 in Kreuzberg malt er vom 22. bis 24. Oktober das dreiteilige U-Bahn-Bild »1/10 Sekunde vor der Warschauer Brücke. Stadtbild 3/28«; Ausstellung des Bildes dort in der Nacht vom 25./26. Oktober, untermalt mit »Metal-machine music« und anderen Konzept-LPs von Lou Reed. Weitere Stadtbilder entstehen, daneben auch eine Serie mit (alpinen) Bergen.

1979
Beendigung des Studiums an der Freien Universität. Der Erhalt des Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendiums erlaubt es ihm, seine bezahlten Jobs aufzugeben. April bis September Arbeitsaufenthalt in Kaltenberg bei Landsberg am Lech. Hier entstehen Bilder von Apfelbäumen, Feldern und Kastanienblüten.

1980
Teilnahme an der von Thomas Kempas organisierten Ausstellung »Heftige Malerei« im Berliner Haus am Waldsee (mit Fetting, Middendorf und Salomé). In den Sommermonaten Arbeitsaufenthalt in Zwieselstein (Ötztal/Tirol), wo neue Werkgruppen von Bergbildern, Wasserfällen und überdimensional vergrößerten Steinen entstehen.

1981
Januar/Februar sechswöchige Reise nach Indonesien (Java, Bali, Lombok, Flores). Teilnahme an der Ausstellung »Rundschau Deutschland 1« in der Künstlerwerkstatt Lothringer Straße 13, München. Einzelausstellung in der Barbara Gladstone Gallery, New York und der Galerie Yvon Lambert, Paris. Zimmer malt die Indonesien- und Feuerbilder.

1982/83
Sechswöchiger Aufenthalt als Artist in Residence der Gulf & Western Company in La Romana, Dominikanische Republik. Erste Museumsausstellung im Groninger Museum (NL). Auszeichnung mit dem  Stipendium der Villa Massimo, Rom. Dort entstehen die Bildserien Aus der Ferne, Vor Rom und Mann im Mond. In Rom lernt er seine spätere Frau Nina Zeidler kennen. Im Herbst bezieht er eine Wohnung in der Via Catone nahe dem Petersdom.

1984
Im Juni Übersiedlung nach Polling/Oberbayern, wo er im ehemaligen Klostergut Wohnung und Atelier bezieht. Heirat mit Nina Zeidler. Aufgabe des Berliner Ateliers. Geburt des Sohnes Vincenz.
Es entstehen Baum- und Schneebilder.

1985
Zimmer arbeitet an den beiden Bildgruppen Vor der Stadt und Fichtenwald. Erste Holzschnitte.

1986
Nach einem Krankenhausaufenthalt entwickelt er in Polling das Konzept der Übersicht-Bilder. Im Herbst längerer Aufenthalt in Amalfi. Erste Meerbilder.

1987/88
Zimmer mietet in der Villa Andräe in Rapallo/Ligurien eine geräumige Atelierwohnung. Hier entsteht die umfangreiche Serie der Meerbilder. In Polling greift er die Arbeit an den Übersicht-Bildern wieder auf.

1989
Die Werkgruppe der Übersicht-Bilder wird in München (A11 Artforum) und im Forum Kunst Rottweil gezeigt. Geburt der Tochter Pola.

1990
Sechswöchige Reise nach Indien. Unter dem Eindruck der hinduistischen Philosophie entwickelt Zimmer die Werkgruppen Himmelbilder und Monatsbilder.

1991
Bezieht im Sommer in Monteventano/Emilia-Romagna ein weiteres Atelier. Die Schlangenbilder entstehen. In Auseinandersetzung mit dem zu Beginn des Jahres ausgebrochenen Golfkrieg malt Zimmer die Serie der Knochenbilder.

1992
Im Atelier in Monteventano erarbeitet er die Motivgruppen Flowers of Romance, Blühende Bäume, Blitz und Felder.

1993/94
Im Frühjahr Reise nach Libyen. Leiter der Malereiklasse an der Sommerakademie Kloster Irsee, Schwaben. Ab Herbst Arbeit an großformatigen Wüstenbildern. Im September 1993 erscheint erstmals das Künstlermagazin »PlantSÜDEN« im Eigenverlag (zusammen mit Roland Hagenberg, Tokio). Serie der Erdschnitt-und Wüstenbilder. 1994 richtet sich Zimmer in Oberhausen bei Polling ein weiteres Atelier ein.

1995
Januar/Februar Reise nach Polynesien, wo er mit einem Frachtschiff die Marquesas-Inseln (Hiva-Oa) bereist. Ab Herbst Arbeit an den Südseebildern.

1996/97
Im Sommer Aufenthalt in Vietri bei Salerno, wo die ersten Skulpturen aus Terrakotta entstehen. Um die Jahreswende Reise nach Arizona; Beginn der Tal-Bilder. Im November 1997 Reise nach Peking und Shanghai anlässlich seiner ersten Ausstellungen in China.

1998
Ab Januar wird erstmals eine umfangreiche Übersicht der Arbeiten auf Papier im Haus am Lützowplatz, Berlin und anderen Orten gezeigt. Berufung zum Leiter einer Malereiklasse an der Internationalen Sommerakademie Salzburg. Beginn der Cosmos-Serie. Im Winter Reise nach Namibia.

1999
Parallel zu den Cosmos-Bildern beginnt Zimmer eine neue Serie mit Wüstenbildern, die sich auf seine Erlebnisse in Arizona und Namibia bezieht. Im Herbst erste Reise nach Ägypten.

2000
Erste Präsentation der Cosmos-Bilder im Gustav-Lübcke-Museum, Hamm. Reise in die Wüstenregion Marrokos; die Dünenbilder entstehen. Im Winter Reise nach Oberägypten (Luxor, Assuan).

2001/02
Das Werkverzeichnis der Holzschnitte (1985-2000) von Georg Reinhardt erscheint im Wienand-Verlag. Die erste Übersicht dieses Werkkomplexes wird in Leverkusen gezeigt. Weiterarbeit an den Wüsten- und Cosmos-Bildern. Sommer 2002 Leiter der Malereiklasse, Sommerakademie Kloster Irsee.

2003
Zweifel an der Fortführung der Cosmos-Serie führen zur Entscheidung, sich wieder mit tatsächlich gesehener Landschaft als Motiv zu beschäftigen. Reise nach Karelien im Norden Russlands. Die Werkgruppe Russische Landung entsteht. Daneben weitere Cosmos-Bilder mit Horizontlinie (Beginn, Mittsommer). Aufnahme der Lehrtätigkeit an der Kunstakademie Bad Reichenhall. Im Herbst Reise nach Syrien, besonders Aleppo, zu den frühchristlichen Kirchen und Wüstenstädten der Römer.

2004
Im Frühjahr erneute Reise nach Nord-Ost-Thailand in das Grenzgebiet nach Laos. Erste Ausstellung der Russlandbilder in Basel. Weiterarbeit an der Cosmos-Serie. Im Sommer Reise zu den Vulkanen im wüstenähnlichen Landesinneren Islands.

2005
Der über 18 m lange Bodenbelagsschnitt »ZeitSchnitt« entsteht, wird von Christian Virmond filmisch dokumentiert und im Fischerbau, Polling, ausgestellt. Leiter einer Malereiklasse in Bad Reichenhall (bis 2013). Arbeit am Bildzyklus Genesis. Erste Vorarbeiten zum Bild für den Mainzer Dom, das 2006 in der Sakramentskapelle installiert und eingeweiht wird. Der große Holzschnittzyklus »Lema sabachtani. 14 Stationen des Kreuzwegs« entsteht.

2006
Der Kreuzweg Lema sabachtani wird in den Berliner U-Bahnhöfen Koch- bis Friedrichstraße und in der Nikolaikirche gezeigt. Erste Reisen nach Brandenburg. Zimmer ist fasziniert von der dortigen Schönheit und Wildnis der Natur. Im Winter erneute Reise nach Marroko. Erste umfassende Ausstellung der Cosmos-Bilder in der Kunsthalle Mannheim.

2007
Entscheidung für ein Atelier in Warthe/Uckermark, in der Nähe von Boitzenburg am See gelegen. Die Beobachtung der Spiegelung unberührter Natur im stillen Wasser der Seen führt zu den Reflexions-Bildern. Ernennung zum Vorsitzenden des Hochschulrats der Akademie der Bildende Künste, München (bis September 2011).

2008/09
Mehrwöchige Aufenthalte in Warthe. 2009 zeigt die Galerie Karl Pfefferle, München, zum ersten Mal die Spiegelungen. Im Sommer werden die Bilder, die vor Ort in Warthe entstanden sind, in Potsdam ausgestellt. Weiterarbeit an der Bildserie Reflexion.

2010
Längere Arbeitsaufenthalte in Italien und Warthe. Im Herbst dreiwöchige Reise in die ländlichen Gebiete Chinas (Urumqi, Yunnan, Guangxi). Erste China-Bilder. Das Bayerische Fernsehen dreht den Dokumentarfilm „Bernd Zimmer. Die Farbe und das Licht“ (Regie: Antje Harries). Das mehrteilige Bild „1/10 Sekunde vor der Warschauer Brücke“ (1978) wird in die Sammlung der Berlinischen Galerie aufgenommen. Eines der in diesem Kontext entstandenen U-Bahn-Bilder von 1978 geht kurz darauf in den Besitz des Bush-Reisinger-Museums in Cambridge, USA, über.

2011
Im Frühjahr Reise nach Vietnam und Kambodscha. Die Eindrücke der üppigen Vegetation Asiens und die Beschäftigung mit chinesischer Malerei und Philosophie führen zur Bildserie der „Kristallwelten“: die im Motiv der Quelle verkörperte Reinheit des Gedankens, Wasserläufe, Wasserfälle und dschungelartige Naturbilder, die an Feuchtgebiete erinnern. Weiterarbeit an den Reflexionsbildern. Das Buch »WALD SPIEGEL WASSER« mit 72 Originalfarbholzschnitten entsteht. Bühnenbild zur Theaterperformance „Glenn Gould vs. Glenn Gould“ im Gasteig, München. Das Werkverzeichnis der Bilder auf Leinwand (1976-2010) von Anuschka Koos erscheint im Hirmer-Verlag.

2012
Das Zentrum für Gegenwartskunst, Augsburg, zeigt die Kristallwelten und Reflexionsbilder erstmals in einem größeren, musealen Zusammenhang. Im Dezember wird die Bernd Zimmer Kunststiftung als Stiftung des bürgerlichen Rechts anerkannt.

2013
Mehrwöchige Reise durch Chile, besonders durch die Atacamawüste und Patagonien. Leiter einer Malereiklasse an der Sommerakademie Kloster Irsee. Der 2. Band des Werkverzeichnisses der Holzschnitte (2001-2012) von Anuschka Koos erscheint im Wienand-Verlag.

2014
Anfang des Jahres große Übersichtsausstellung der neueren Holzschnitte - wie „Alles fließt“ - zusammen mit Malerei der entsprechenden Serie im Museum moderner Kunst - Wörlen, Passau. Arbeitsreisen nach Italien und Davos. Intensive Arbeit an den Kirchner-reloaded Bildern, die sich mit Kirchner´s „Naturheld“ Tinzenhorn beschäftigen.

2015
Die Ausstellung „Gipfeltreffen“ im Buchheim Museum, Bernried, zeigt Ernst Ludwig Kirchners Davos-Bilder zusammen mit Bernd Zimmers Arbeiten aus dem Tinzenhorn-Zyklus.  Zeitgleich die Übersichtsausstellung „Die 80’er“ im Städel Museum, Frankfurt, die sich der Malerei der „Jungen Wilden“ widmet. „Alles fließt“ im Museum Angerlehner, Thalheim bei Wels, zeigt eine Auswahl der Werkgruppen wie den „COSMOS “-Bildern oder der Serie „Schwimmendes Licht“.

2016
Zweite große Indienreise. Wiederaufnahme der Idee einer Künstler-Säulenhalle. Intensive Arbeit an der Realisierung dieses künstlerischen Großprojekts. Arbeiten der 1980er Jahre werden im Rahmen von „Geniale Dilletanten“ im Museum Kunst und Gewerbe, Hamburg und „Nieuwe Wilden“ im Groninger Museum gezeigt. Im Rahmen des Niederösterreichischem Kulturpreises wird eine Einzelausstellung der letzten Serie „Alles fließt“ ausgestellt.
 

Biography




1948
Born on November 6 in Planegg (near Munich). Attends school in Planegg, Lochham, and Starnberg (Bavaria, Germany).

1968–70
German champion in sailing. Apprenticeship in the publishing trade at Carl Hanser Verlag (Munich).

1969
Travels to Morocco and Spain for six weeks.

1970–72
Production assistant for graphic design at Carl Hanser Verlag.

1972
Travels across Malaysia, Thailand, Laos, Burma, and Hong Kong for six months. Moves to Bremen; works in the bookstore Buchhandlung B. Wassmann.

1973/74
Moves to Berlin. Works as a book designer at the publishing house Verlag Klaus Wagenbach. Begins to study philosophy (aesthetics) and religious studies under Klaus Heinrich at the Freie Universität Berlin. Moves into a factory building in the Kreuzberg section of Berlin; Bernd Koberling has a studio in the same building. Contact with Karl Horst Hödicke and, in 1976, with his students Helmut Middendorf and Salomé.

1975/76
Four-month stay in Mexico and in the South of the United States. Fascination with the Mexican landscape and the monumental images of the muralists Diego Rivera, José Clemente Orozco, and David Alforo Siqueiros. Continues his studies in Berlin. Begins to paint.

1976–79
Works nights as a cook at the Restaurant Exil, founded by Oswald Wiener in Berlin.

1977
Is a cofounder of the Galerie am Moritzplatz in Berlin (together with Salomé, Helmut Middendorf, and Rainer Fetting, among others); the artist-run gallery will continue to operate until 1981. Paints still lifes, interiors, pictures with skulls, and figures - as well as Berlin cityscapes. In September, travels to the Basque-Galician Atlantic coast. After returning, creates the monumental painting FLUT for his first solo exhibition, at the Galerie am Moritzplatz.

1978
From October 22 to 24, paints the three-part subway picture 1/10 Sekunde vor der Warschauer Brücke: Stadtbild 3/28 in the newly-opened Kreuzberg music venue SO 36; the painting is exhibited there in the night from October 25 to 26, to the accompaniment of Metal Machine Music and other Lou Reed concept albums. Creates additional cityscapes in addition to a series featuring alpine mountains.

1979
Drops out of studies at Freie Universität Berlin. Receives the Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium, which permits him to quit the various jobs with which he had supported himself. From April to September, lives and works in Kaltenberg (Geltendorf, Bavaria). Creates paintings of apple trees, fields, and chestnut blossoms there.

1980
Takes part in the exhibition “Heftige Malerei”, organized by Thomas Kempas and held at Berlin’s Haus am Waldsee (together with Fetting, Middendorf, and Salomé). In the summer months, lives and works in Zwieselstein (Ötztal valley; Tyrol, Austria), where he develops new groups of works: mountainscapes, waterfalls, and stones magnified to monumental proportions.

1981
In January and February, travels to Indonesia (Java, Bali, Lombok, Flores) for six weeks. Takes part in the exhibition “Rundschau Deutschland 1” at the Künstlerwerkstatt Lothringer Straße 13 (Munich). Solo exhibitions at the Barbara Gladstone Gallery (New York) and at the gallery of Yvon Lambert (Paris). Creates Indonesia and fire paintings.

1982/83
Six-week stay in the Dominican Republic. First museum exhibition at the Groninger Museum (Netherlands). Receives a stipend from the Villa Massimo, in Rome. Creates the series “Aus der Ferne”, “Vor Rom”, and “Mann im Mond”. Meets Nina Zeidler in Rome. In the fall, moves into an apartment near St. Peter’s Basilica.

1984
In June, moves to Polling (Bavaria, Germany), where he lives and works in a former abbey estate. Marries Nina Zeidler. Moves out of his Berlin studio. Son Vincenz is born. Creates tree and snow paintings.

1985
Develops the two groups of paintings “Vor der Stadt” and “Fichtenwald”. First woodcuts.

1986
Following a stay in the hospital, develops the concept of the “Übersicht-Bilder”, while in Polling. In the fall, extended stay in Amalfi (Italy). First seascapes.

1987/88
Finds a spacious, combined studio and apartment in the Villa Andreae in Rapallo (Italy). Creates the extensive series of seascapes here. Continues to work on the “Übersicht-Bildern” in Polling.

1989
The “Übersicht-Bilder” group of works is shown in Munich (A11 Artforum) and at the Forum Kunst Rottweil (Germany). Daughter Pola is born.

1990
Travels to India for six weeks. Impressed by Hindu philosophy, creates the work groups “Himmelbilder” and “Monatsbilder”.

1991
In summer, moves into an additional studio in Monteventano (Italy). Creates the snake paintings. The Gulf War, which breaks out at the beginning of the year, leads to the series of “Knochenbilder”.

1992
Develops the motif groups of “Flowers of Romance,” “Blühende Bäume”, “Blitz”, and “Felder” in his Monteventano studio.

1993/94
In the spring, travels to Libya. Head of the painting class at the summer academy monastery Irsee, Swabia. Beginning in the fall, works on large-format desertscapes. In September 1993, self-publishes the artist magazine PlantSÜDEN (together with the austrian photographer Roland Hagenberg, Tokyo). Series of the “Erdschnittbilder” and the desertscapes. In 1994, establishes an additional studio in Oberhausen (Bavaria).

1995
In January and February, travels to Polynesia, where he travels among the Marquesas Islands on a cargo ship. Beginning in the fall, works on the South Seas paintings.

1996/97
In the summer, stay in Vietri sul Mare (Italy); workes on the first terracotta sculptures there. At the end of December and beginning of January, travels to Arizona. Beginning of the valley paintings. In November 1997, travels to Beijing and Shanghai on account of his first exhibitions in China.

1998
Beginning in January, first extensive overview of his works on paper at the Haus am Lützowplatz, Berlin, among other places. Appointed instructor of a painting class at the International Summer Academy Salzburg. Beginning of the cosmos series. In the winter, travels to Namibia.

1999
Parallel to the cosmos topic, begins a new series of desertscapes based on his experience of the deserts of Arizona and Namibia. In the fall, travels to Egypt for the first time.

2000
First presentation of the cosmos paintings, in the Gustav-Lübcke-Museum in Hamm (Germany). Travels to the deserts of Morocco; creates the dune paintings. In the winter, travels to Upper Egypt (Luxor, Aswan).

2001/02
Catalogue raisonné of the woodcuts published by Georg Reinhardt. The first survey of this body of work is shown in Leverkusen (Germany). Continues to work on the desertscapes and cosmos pictures. Summer 2002 Head of the painting class, summer academy monastery Irsee.

2003
Doubts about continuing work on the cosmos series lead to the decision to once again direct his attention to the visible landscape as subject matter. Travels to Karelia, in northern Russia. Creates the group of works “Russische Landung”. In addition, further cosmos pictures with horizon line (early and mid-summer). In the fall, travels to Syria (particularly Aleppo), to visit the Early Christian churches and the desert cities of the Romans.

2004
In the spring, once again travels to northeastern Thailand, near the border to Laos. First exhibition of the Russia paintings, in Basel. Continues work on the cosmos series. In the summer, travels to the volcanoes of Iceland’s desert-like interior.

2005
Creates the large Polling linocut ZeitSchnitt, which is cut directly into an old section of flooring and will subsequently be exhibited in the Fischerbau (Polling). Head of a painting class in Bad Reichenhall (until 2013). Work on the pictorial cycle “Genesis.” Initial preparatory work related to the picture for the Mainz Cathedral; in 2006, the painting will be installed and consecrated in the Chapel of the Blessed Sacrament. Creates the large-format woodcut cycle “Lema sabachtani: 14 Stationen des Kreuzwegs”.

2006
The “Lema sabachtani” stations of the cross are shown in a series of Berlin subway stations reaching from Kochstraße to Friedrichstraße and in Berlin’s Nikolaikirche. First trips to Brandenburg; fascinated by the beauty and the wildness of the nature found there. In the winter, once again travels to Morocco. First comprehensive exhibition of the cosmos works in the Kunsthalle Mannheim (Germany).

2007
Decides to establish a studio in Warthe (Brandenburg, Germany), located on the shores of a lake near Boitzenburg. Watching the reflections of pristine nature on the still waters of the lakes leads to the reflection paintings. Appointment as Chairman of the Academy Council of the Academy of Fine Arts, Munich (until September 2011).

2008/09
Repeatedly stays in Warthe for periods of several weeks. In 2009, the Galerie Karl Pfefferle (Munich) shows the reflection works for the first time. In the summer, the paintings created in Warthe are exhibited in Potsdam (Brandenburg, Germany). Continues to work on the reflection series.

2010
Extended stays spent working in Italy and Warthe. In the fall, three-week journey through rural areas of China (Urumqi, Yunnan, Guangxi). Intensive exploration of Chinese painting and Chinese park and garden design. Creates the first China paintings, which establish a dialogue with Chinese art.

2011
In the Spring, travels to Vietnam and Cambodia. Creates the book WALD SPIEGEL WASSER, featuring 72 original woodcuts; the dust jacket also consists of a polychrome woodcut. Increasingly works on topics related to his travels in Asia: streams, waterfalls, and green images of nature that recall jungle-like and tropical climates. Continues to work on the reflection paintings.

2012
In May, the reflection and jungle paintings are shown for the first time in a larger, museological context, in the Zentrum für Gegenwartskunst (Augsburg, Germany)

2013
Travels to Chile for a couple of month in particular throughout Atacama desert and Patagonia. Head of the painting class, summer academy monastery Irsee. The second volume of the Catalogue raisonné of the woodcuts (2001-2012) published by Anuschka Koos at Wienand Verlag.

2014
At the beginning of the year large exhibition with a survey of recent woodcuts – as “ALLES FLIESST” - in combination with paintings of corresponding series in the Museum of Modern Art – Wörlen, Passau. Working journeys to Italy and Davos. Intensive work on Kirchner-reloaded paintings featuring Kirchner´s “Naturheld” Tinzenhorn.

2015
In summer the exhibition “Gipfeltreffen“ at Buchheim Museum, Bernried, presented Ernst Ludwig Kirchner`s Davos paintings and Bernd Zimmer`s Tinzenhorn cycle. It was the premier art show, featuring works of both artists.
At the same time “Die 80’er“, a large exhibition, which provided a wide overview on the figurative paintings of “Junge Wilde”, was shown at Städel Museum, Frankfurt a. M.
In autumn the show “Alles fließt“ was displayed at Museum Angerlehner, Thalheim bei Wels.
“Alles fließt” was the first comprising show at an Austrian museum, presenting a selection
of Bernd Zimmer’s group of works such as his “Cosmos” paintings or his “Schwimmendes Licht” series.

2016
Travels to India. The idea, building a columned hall of artists, revives. From now on, intense work on realizing that artistic major project. Selected paintings of the 1980th are shown at “Geniale Dilletanten” at MKG Hamburg and at the exhibition “Nieuwe Wilden” at Groninger Museum (Netherlands). Within the framework of the Culture Prize of Lower Austria the solo exhibition “Alles fließt” (“All Is In Flow”) is shown.